Workshops

DIY Soundbox aus Anrufbeantworter

Simon Schäfer ist Bildhauer, Medien- und Performancekünstler, Circuitbender, Musiker und Jetztmensch. Im Laufe seines Lebens hat er neben zwei akademischen Titeln von international angesehenen Instituten (Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main und Royal College of Art London) eine schwer überschaubare Menge von Habseligkeiten in fremden Kellern angehäuft. Weiterhin besetzte er Häuser, verarbeitete Depressionen, wurde Mitbegründer von Bands und Performancebewegungen und flog ins Weltall. Er baut Musik- und Videoinstrumente aus abgelegten Medienmaschinen und überholten Telekommunikationstechnologien. Sein audiovisueller Lärmsymbiont „der Warst“ telefoniert Hörgewohnheiten zu Fetzen. www.schaefersimon.de

Beschreibung:
Digitale Anrufbeantworter sind hauptsächlich Elektroschrott. In der heutigen Welt der Kommunikation existieren sie in ihrer Primärfunktion kaum noch. Sie sind häufiger auf Flohmärkten, in Trödelläden und an Straßenecken zu finden als neben Telefonen. Sie kosten weniger als ein Bier. Außerdem sind Anrufbeantworter etwas merkwürdig zu bedienende Sampler, die mit wenigen Schritten zu erstaunlich ausdrucksstarken Instrumenten umgebaut werden können. Während des zweitägigen Workshops lernen die zukünftigen Mitglieder des International Answerphone Orchestra, ihre mitgebrachten Anrufbeantworter zu einem recht absurden Instrument zu modifizieren. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Es hilft aber zu wissen, an welchem Ende man einen Lötkolben anfasst. Alle Teilnehmenden sollten einen eigenen Anrufbeantworter mitbringen. Im Anschluss an den Workshop spielt die neu entstandene Tübinger Zelle des International Answerphone Orchestra ein Konzert.

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Mit: Simon Schäfer

Wann: Freitag und Samstag, 20. und 21.10.17, 14:00-18:00

Wo:
FabLab Neckar-Alb e.V.
Walter-Simon-Straße14
72072 Tübingen

Sprache: Deutsch / Englisch

Kosten: 35€

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Generative 3D Visuals to real-world live LED Mapping

Eric Medine ist ein Multimedia- und Videokünstler sowie CEO von TenTon Raygun.

Beschreibung:
In dieser Lecture geht es darum, wie man eine Unity3D-Szenerie baut und die Visuals auf ein reales (Meatspace-)Objekt projiziert.
Die Generierung von Visuals in Echtzeit hat sich über eindimensionale Videoprojektionen am Bildschirm hinaus entwickelt und kann mittlerweile Architektur, Lichtdesign und angepasste LEDs enthalten, die in Bühnen oder skulpturalen Installationen integriert werden. Da ein Großteil der gängigen Visuals-Softwares mittlerweile 3D-Modelle und -Objekte unterstützt, verwenden viele Künstler:innen Game-Enginges, um die Inhalte archetektonisch herausfordernder Events zu erstellen. Unity3D ist ein Game-Enginge mit zuverlässiger Unterstützung von 3D-Objekten und -Umgebungen und eignet sich dadurch besonders für das Erstellen dynamischer und komplexer Visuals. Bei entsprechender Planung können diese an die meisten kommerziellen VJ-Apps gesendet und anschließend auf reale Vorrichtungen und Bühnenelemente gemappt werden – entweder als Projektionen oder als LEDs in einem dreidimensionalen Raum (Voxel). Letztlich kann ein solches System dazu benutzt werden, dynamisch generierte Visuals für Bühnen, Architektur, skulpturale Designs oder auch interaktive Projekte zu erschaffen, die bei Live-Veranstaltungen auf Virtual Reality basierende Inhalte mit Visuals verknüpfen. Diese Lecture umfasst – von Konzept bis Vollendung –  den gesamten Erstellungsprozess von SparkleBox, eine Plattform zur Generierung von Live-Visuals, die Unity3D-Visuals in einen virtuellen Raum auf einen Quader mit den ungefähren Maßen von 180x180x270cm mappt. Anschließend werden 3D-Objekte auf individuelle LED-Pixel projiziert, wodurch dynamische 3D-Inhalte in einem Meatspace erzeugt werden können.

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Mit: Eric Medine

Wann: Freitag, 20.10.2017, 14:00-18:00

Wo:
FabLab Neckar-Alb e.V
Walter-Simon-Straße 14
72072 Tübingen
(Untergeschoss)

Sprache: Englisch

Kosten: 5€

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Let's think outside the box that is the common Excel-cell – Making Art with Excel

Henriette Hamer ist eine Digitalkünstlerin, die Software benutzt, die nicht für die Schaffung von Kunst vorgesehen ist – um genau das zu tun. Ihr Fokus liegt dabei auf MS Excel als ‚Leinwand, Pinsel und Farbe‘, um Zeichnungen, Bilder und Formeln in Audio und/oder Video zu übersetzen.

Beschreibung:

  • wie man einen Graphen in Bewegung versetzt.
  • wie man Ton zu einem animierten Graphen hinzufügt.
  • wie man ein stochastisches Musikstück entwirft.
  • wie man die Elemente für ein animiertes GIF erstellt.
  • wie man die Bestandteile eines Videos (inkl. Audiodatei) fertigt.
  • wie man mit einem Mikrocontroller kommuniziert (Demonstration). 

Die Teilnehmenden sollten nach Möglichkeit einen eigenen Laptop mit einer MS Excel-Version mitbringen, die mit VBA arbeitet (OpenOffice funktioniert hierfür leider nicht). Vorkenntnisse in Programmierung sind für diesen Workshop nicht notwendig.

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Mit: Henriette Hamer 

Wann: Freitag, 20.10.2017, 14:00-18:00

Wo: 

Stadtbücherei Tübingen
Nonnengasse 19
72070 Tübingen
(Obergeschoss)

Sprache: Englisch

Kosten: 5€

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Introduction to Processing

Elise Ross folgt der Idee, Programmieren in einem weniger technisch-komplexen Kontext zu vermitteln, um ein breites Spektrum interessierter Personen anzusprechen. Dabei konzentriert sie sich auf visuelle Kunst und Creative Coding.

Beschreibung:
Processing ist eine freie Open Source-Programmiersprache für visuelle Computerkunst. Ihr einfaches Design eignet sich gut, um Programmieren zu lernen. Im Workshop werden die grundlegenden Techniken des Programmierens erlernt sowie ausprobiert und anschließend die vielfältigen Möglichkeiten erkundet. Nach dem vierstündigen Workshop können die Teilnehmenden Code-Beispiele verstehen und modifizieren sowie eigene Sketche erstellen. Der Kurs richtet sich ausdrücklich auch an Menschen, die noch nie programmiert haben. Nach Möglichkeit sollte ein eigener Laptop mitgebracht und vor Beginn des Workshops die Software heruntergeladen werden (https://processing.org/download/). Der Workshop bietet sich als Einführung für den Praxis LIVE-Workshop an.

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Mit: Elise Ross 

Wann: Freitag, 20.10.2017, 14:00-18:00

Wo: 
Universitätsbibliothek Tübingen
Wilhelms. 32
72070 Tübingen

Sprache: Deutsch / Englisch

Kosten: 5€

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SuperCollider

Juan A. Romero (*1982 in Kolumbien) studierte Klassische Gitarre, Musikwissenschaften sowie Musikinformatik und war 2011–2016 Forschungsassistent an der Hochschule für Musik in Karlsruhe. Er ist Mitglied und Mitbegründer des Laptop-Ensembles Grainface und der Live Coding-Band Benoît and the Mandelbrots. Derzeit ist er als iOS-Entwickler und freischaffender Musiker tätig.

Beschreibung:
In diesem Workshop werden die Grundlagen der Musik-Programmiersprache SuperCollider undderen Anwendungen vermittelt. Der Fokus liegt dabei auf dem Programmieren von experimenteller und generativer elektronischer Musik in Echtzeit (Live Coding). Durch exploratives Programmieren und Improvisation soll der Grundstein für die Verwendung der Programmiersprache gelegt werden. Ob Kompositionen, Live-Performances oder interaktive Installationen – mit den Grundlagen von SuperCollider sind viele dieser künstlerischen Tätigkeiten einfach und flexibel zu realisieren.
Für die Teilnahme an diesem Workshop ist es nicht nötig, Programmierkenntnisse zu haben. Wenn möglich jedoch bitte Laptop und Kopfhörer mitbringen. Die Open Source-Software kann unter supercollider.github.io/download.html für Windows, Mac und Linux kostenlos und unkompliziert heruntergeladen werden.

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Mit: Juan A. Romero 

Wann: Samstag, 21.10.2017, 14:00-18:00

Wo: 
FabLab Neckar-Alb e.V
Walter-Simon-Straße 14
72072 Tübingen

Sprache: Englisch

Kosten: 5€

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TouchDesigner

Der Stuttgarter Diplom-Designer Max Pfisterer gründete 2007 mit Willy Löbl und Joe Ginciauskas das VJ-Team Frischvergiftung. Hunderte von Auftritten und Visualisierungsprojekte formten den Grafikdesigner zum Animations- und Motion-Spezialisten. Auf dem GENERATE!° Festival 2017 realisiert er das Videomapping GenerACT und gibt einen Workshop zur Real-Time-Engine TouchDesigner.

Beschreibung:
TouchDesigner ist eine visuelle Entwicklungsplattform, die Dich mit den notwendigen Tools ausstattet, um Echtzeit-Projekte und immersive Benutzererlebnisse zu erstellen. Egal, ob Du interaktive Mediensysteme, Architekturprojektionen, Live-Musikvisuals oder einfach nur schnelle Prototypen erstellen willst: TouchDesigner kann Dir bei der Umsetzung helfen.
Eingeladen sind alle Interessierten. Wer möchte, kann gerne den eigenen Rechner einpacken und mitspielen. Die Software ist für Microsoft Windows und macOS als Testversion mit nur minimalen Einschränkungen verfügbar und sollte vor Beginn installiert werden. Der Workshop bietet einen groben Überblick über die Software und die Möglichkeit, kleine interaktive Tools zu basteln, welche die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten von TouchDesigner aufzeigen.

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Mit: Max Pfisterer 

Wann: Samstag, 21.10.2017, 14:00-18:00

Wo: 
Universitätsbibliothek Tübingen
Wilhelmstraße 32
72074 Tübingen
(Obergeschoss)

Sprache: Deutsch / Englisch

Kosten: 5€

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Mapping Workshop (Resolume Arena)

KinocirKus ist ein offenes und unabhängiges Kollektiv aus Prag mit einer Leidenschaft für das Experimentieren mit neuen Medien und Technologien. Zu den vielseitigen internationalen Mitgliedern zählen neben VJs und Künstler:innen aus den Bereichen Video, Animation, Film und Fotografie auch Bildhauer:innen sowie Programierer:innen. Ziel ist die Gestaltung eines innovativen Raums, in dem Menschen miteinander Kontakt aufnehmen und ihre Umgebung mitgestalten können. Die Projekte umfassen Video- und Architektur-Mapping, interaktive Installationen, VJing und audiovisuelle Echtzeit-Performances. KinocirKus ist ein Ort für den Austausch von Ideen und Erfahrungen mit audiovisuellen Experimenten, aus dem gemeinsam entwickelte, einzigartige Projekte hervorgehen.

Beschreibung:
In diesem Workshop werden die Teilnehmenden in die Techniken des Video-Mappings eingeführt. Als Basis hierfür dient Resolume Arena, das meistbenutzte Tool für die Steuerung von audiovisuellen Inhalten bei Performances, auf Bühnen und bei interaktiven Installationen. Aufbauend auf einer Erklärung des grundlegenden Interfaces lernst Du unter fachkundiger Anleitung Schritt für Schritt alle Features der Software sowie deren bestmöglichste Verwendung und Handhabung. Anschließend liegt der Fokus auf dem Advance Output. Das beinhaltet die Techniken des Video- und LED-Mappings, die bei Resolume Arena zur Verfügung stehen. Am Ende des Workshops werden die Beteiligten dazu ermutigt, ein Video-Mapping auf ein Gebäude ihrer Wahl auszuprobieren. Nach Möglichkeit sollte ein eigenes Laptop, ein Beamer und/oder die entsprechenden Verbindungskabel mitgebracht werden. Eigenes Videomaterial für eine Projektion ist keine Voraussetzung, wird aber begrüßt.

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Mit: KinocirKus 

Wann: Samstag, 21.10.2017, 14:00-18:00

Wo: 
Shedhalle Tübingen
Forum für zeitgenössische Künste e.V.
Schlachthausstraße 13
72074 Tübingen

Sprache: Englisch

Kosten: 5€

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Build your own light controlled synthesizer

Michal Mitro (*1989 in der Slowakei) ist ein konzeptueller Künstler, Komponist und Performer, der mit unterschiedlichsten Medien arbeitet. Vor einem sozialwissenschaftlichen Hintergrund zielt er darauf ab, den Status quo des ‚natürlich Gegebenen‘, ‚des Normalen‘ und des ‚traditionell Richtigen‘ infrage zu stellen und zu diskutieren. Er konzentriert sich auf die Nuancen des alltäglichen Lebens, die aufgrund ihrer Gewöhnlichkeit und Allgegenwärtigkeit keinerlei Interesse und kritisches Denken wecken und weithin im Stillen akzeptiert werden. Michal Mitro bemüht sich darum, die Grenze zwischen Publikum und Kunstschaffenden zu verringern und sich dieser letztlich zu widersetzen, um die Kunstschaffungsprozess neu zu definieren und auf eine inklusivere, zugänglichere sowie öffentlichere Kunst hinzuarbeiten.

Beschreibung:
In diesem Workshop werden die Grundlagen analoger Elektronik vermittelt, welche direkt in einem einfachen, aber dennoch vielseitig einsetzbaren und praxisbezogenen Projekt angewendet werden: Polyphone Synthesizer. Darüber hinaus wird mit verschiedenen elektronischen Komponenten experimentiert, um die gewünschte Kontrolle über den Synthesizer erreichen – greifbares Biofeedback, herkömmliche Drehregler oder sogar die Steuerung durch Licht können zeitgleich implementiert werden. Das Gerät ist auf einem Breadbord befestigt, so dass keine Lötkenntnisse erforderlich sind. Der Workshop ist für alle Interessierte, Anfänger:innen sowie Fortgeschrittenen offen und wird auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten.

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Mit: Michal Mitro 

Wann: Samstag, 21.10.2017, 14:00-18:00

Wo: 
Shedhalle Tübingen
Forum für zeitgenössische Künste e.V.
Schlachthausstraße 13
72074 Tübingen

Sprache: Englisch

Kosten: 40€

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Praxis LIVE – hybrid visual IDE for live creative coding

Neil C. Smith ist Künstler und Technologe aus Oxford, Großbritannien. Er studierte Zeitgenössische Musik am Bretton Hall University College in Leeds und Zeitgenössische Kunst an der Oxford Brookes University. Insbesondere durch die Nutzung von Algorithmen sucht der mit Codes arbeitende Künstler in seinen Werken nach Möglichkeiten, das grundlegende Naturell von Kreativität zu erschließen und herauszufordern. Er arbeitet akustisch und visuell, alleine sowie in Kooperation und erschafft improvisierte, live codierte Performances als auch generative und interaktive Installationen. Seine Werke existieren in Echtzeit und im Realraum, jeder Moment ist einzigartig und unwiederbringlich. Neil C. Smith ist der leitende Entwickler von Praxis LIVE, ein hybrides Visual IDE für (live) Creative Coding. Es beinhaltet diverse Java-Medienbibliotheken einschließlich der Bindings für GStreamer und ist ein Apache NetBeans Comitter. www.neilcsmith.net

Beschreibung:
Praxis LIVE ist ein innovativer und leistungsstarker neuer Weg, um mit auf JVM basierenden Tools wie Processing zu arbeiten. Die Kombination aus intuitivem Patching für Live-Visuals und der Möglichkeit, jeden auftretenden Knotenpunkt neu zu kodieren, hilft dabei, Projektionen, interaktive Räume, individuelle audiovisuelle Instrumente, kreative IdD oder Live-Coding-Performances mühelos zu realisieren. Der Workshop führt in die Grundlagen des Project Buildings und Patchings mit Praxis LIVE ein. Die Teilnehmenden können anschließend weiter mit visuellem Patching experimentieren oder lernen wie ‚drop down‘ funktioniert. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich mit dem Built-in Code Editor und Live-Recode-Komponenten durch Processing/Java oder OpenGL auseinanderzusetzen. Praxis LIVE ist plattformübergeifend und Open Source. Nach Möglichkeit sollte ein eigener Laptop mitgebracht werden, idealerweise mit der bereits installierten Software.

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Mit: Neil C. Smith 

Wann: Sonntag, 22.10.2017, 14:00-18:00

Wo: 
FabLab Neckar-Alb e.V.
Walter-Simon-Straße 14
72072 Tübingen

Sprache: Englisch

Kosten: 5€

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Audio and Visuals Live Coding Workshop

Ryan Ross Smith ist Komponist und Performer aus Fremont Center, New York. Er präsentiere seine Werke bereits in Europa, Großbritannien sowie den USA und lehrte an verschiedenen Universitäten und Colleges. Er hat einen Abschluss in Electronic Music von dem Mills College in Oakland, Kalifornien und einen PhD in Electronics Arts von dem Rensselaer Polytechnic Institute in Troy, New York. Derzeit arbeitet Ross Ryan Smith als Assistenzprofessor im Bereich Audio Arts an dem SUNY Oneonta College, New York. ryanrosssmith.com
Shawn Lawson ist ein experimenteller Medienkünstler, der computerbasierte Erhabenheit schafft. Als Obi Wan Codenobi entwickelt er Love-Codings und Echtzeit-Computergrafiken mittels seiner eigenen Open Source-Software The Force. Seine Arbeiten waren bereits zu sehen in England, Schottland, Australien, den Niederlanden, Deutschland und Spanien, in Dänemark, Russland, Italien, Korea, Portugal, Brasilien, der Türkei, Malaysia, Iran, Kanada sowie den USA. Shawn Lawson erhielt Stipendien von dem New York State Council on the Arts als auch von dem Experimental Television Center und war als Artist in Residence bei den Organisationen CultureHub und Signal Culture in New York City. Außerdem hat er einen Abschluss in Art and Technology Studies der School of the Art Institute Chicago und ist Leiter des Graduiertenprogramms sowie Professor am Department of the Arts des Rensselaer Polytechnic Institute. www.shawnlawson.com

Beschreibung:
In diesem Workshop werden die Grundlagen für auditives sowie visuelles Live-Coding vermittelt. Es werden zwei unterschiedliche Sprachen behandelt: ‚The Force‘ für Visual-Live-Coding in OpenGL mit einer webbasierten Umgebung und ‚Tidal Cycles‘ für Audio-Live-Coding. Die Teilnehmenden sollten nach Möglichkeit einen eigenen Laptop mitbringen, das jeweilige Betriebssystem spielt dabei keine Rolle.

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Mit: Shawn Lawson und Ryan Ross Smith 

Wann: Sonntag, 22.10.2017, 14:00-18:00

Wo: 
Universitätsbibliothek Tübingen
Wilhelmstraße 32
72074 Tübingen

Sprache: Englisch

Kosten: 5€

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Coding procedural music

KinocirKus ist ein offenes und unabhängiges Kollektiv aus Prag mit einer Leidenschaft für das Experimentieren mit neuen Medien und Technologien. Zu den vielseitigen internationalen Mitgliedern zählen neben VJs und Künstler:innen aus den Bereichen Video, Animation, Film und Fotografie auch Bildhauer:innen sowie Programierer:innen. Ziel ist die Gestaltung eines innovativen Raums, in dem Menschen miteinander Kontakt aufnehmen und ihre Umgebung mitgestalten können. Die Projekte umfassen Video- und Architektur-Mapping, interaktive Installationen, VJing und audiovisuelle Echtzeit-Performances. KinocirKus ist ein Ort für den Austausch von Ideen und Erfahrungen mit audiovisuellen Experimenten, aus dem gemeinsam entwickelte, einzigartige Projekte hervorgehen.

Beschreibung:
Prozedurale Musik wird durch Algorithmen erzeugt. Diese generieren auf der Grundlage bestimmter Regeln Noten, Midi oder auch synthetischen Sound. Prozedurale Musik wird durch ihre Zufälligkeit und klangliche Unabhängigkeit charakterisiert und oftmals für die Erforschung von Mensch-Computer-Interaktionen verwendet, bei denen sowohl Mensch als auch Maschine improvisieren.
In diesem Workshop werden Beispiele für probabilistische und sensorische Ansätze in Bezug auf Performances vorgestellt. Anschließend liegt der Fokus auf Live-Coding: Die leichte Erfassung von Umgebungen, einige von ihnen sogar Browser-basiert, für die Echtzeit-Generierung von Bild und Ton.

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Mit: KinocirKus 

Wann: Sonntag, 22.10.2017, 14:00-18:00

Wo: 
TeamTraining Bildungszentrum
Walter-Simon-Straße 14
72072 Tübingen

Sprache: Englisch

Kosten: 5€

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Mapping with HeavyM

Pixel Bitch VJ ist ein plastischer Künstler, professioneller Bühnenbildner und Konstrukteur aus Portugal. Er ist Mitbegründer der kollektiven Plattform Reaction Audio Visual – eine kollektive Plattform, deren Ziel es ist, Events in zu realisieren, bei denen audiovisuelle Performances mit einer internationaler Ausrichtung in Portugal präsentiert werden.

Beschreibung:
In diesem Workshop lernt man, wie man die Software HeavyM Live für Live-Mapping nutzt und generative Inhalte erstellt. Alle Teilnehmenden erhalten eine einmonatige Lizenz für HeavyM Live.

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Mit: Marco Telmo 

Wann: Sonntag, 22.10.2017, 14:00-18:00

Wo: 
Shedhalle Tübingen
Forum für zeitgenössische Künste e.V.
Schlachthofsstraße 13
72074 Tübingen

Sprache: Englisch

Kosten: 10€

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Live Coding with Cinder

Bruce Lane aka Rey Menta hat hinsichtlich seiner VJ-Tätigkeit einen kreativen Coding-Ansatz. Sein Fokus liegt dabei auf dem Cinder C++ Framework, um GLSL Shaders Mixer für Live-Visuals während audiovisueller Performances zu erstellen.

Beschreibung:

In diesem Workshop wird gezeigt, wie man Cinder in Bezug auf Creative Coding für Live-Performances nutzt und in C++ programmiert.

  • Setup der Entwicklungsumgebung: Visual Studio 2015 oder xCode
  • Nutzung von Tinderbox, um einen Projekt mit Cinder Blocks (Module) zu erstellen
  • Den Aufbau des Projekts kennenlernen: Setup, Update, Draw …
  • Nutzung der Blocks für Warping, Audio, MIDI, OSC, WebSockets …
  • Nutzung der Blocks für Geräte: Kinect, Leap Motion …
  • User Interface Options: Immediate Mode GUI (imGUI), Minimal UI
  • Beginn mit Shaders (GLSL)
  • Output zu Resolume durch Spout in Windows / Syphon in Mac

Andere Optionen wie Node.js Websocket oder HTML 5 hängen von den Teilnehmenden ab. Für die Teilnahme wird empfohlen, bereits grundlegende Kenntnisse in einer Programmiersprache zu haben.

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Mit: Bruce Lane 

Wann: Sonntag, 22.10.2017, 14:00-18:00

Wo: 
FabLab Neckar-Alb e.V.
Walter-Simon-Straße 14
72072 Tübingen

Sprache: Englisch

Kosten: 5€

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Scattered Irony Workshop / Chemical Visual Art

Der Kulturgüter-Schuppen Dusslingen ist Herberge zum Querdenken, Austauschen, Experimentieren, Basteln und künstlerischen Arbeiten und wird geleitet von Jördis Drawe und Uwe Schüler. Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt auf DIY-Workshops mit stark experimenteller Medienkunst. www.kulturgueter-schuppen.de

Beschreibung
Scattered Irony ist ein Wortspiel. Es spielt an auf die Erschaffung chemischer, visueller Kunst durch das Verstreuen kleiner Eisenteile auf einer Leinwand, die anschließend mit Säure besprüht werden, um das Eisen rosten zu lassen. Verrostete Flüssigkeit versickert in der Leinwand und bringt ein Bild hervor.

Tag 1: Einführung & tech. Details, (1h), Samstag, 21.10.2017, 17:00
Tag 2: Workshop (4..6h), Freitag, 27.10.17, 17:00
Tag 3: Vernissage, Samstag, 11.11.17, 17:00

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Mit: Kulturgüter-Schuppen 

Wann:
Tag 1 Samstag, 21.10.2017, 17:00 (1h)
Tag 2 Freitag, 27.10.17, 17:00 (4-6h)
Tag 3: Samstag, 11.11.17, 17:00 (Vernissage)

Wo: 
Shedhalle Tübingen e.V.
Schlachthausstraße 13
72074 Tübingen

Sprache: Deutsch / Englisch

Kosten: 5€

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Tanzimprovisation im transmedialen Kontext

Die gebürtige Stralsunderin Anne Zapf-Vaknin arbeitet als Tanzimprovisationskünstlerin sowie Tanz- und Bewegungspädagogin in Tübingen. Sie studierte 2002–2008 ‚Musik und Bewegung’ an der Berliner Universität der Künste und absolvierte 2005/2006 ein Auslandsjahr an der ‚Jerusalem Academy of Music and Dance’ in Israel, wo sie erstmals mit der Gaga Movement-Technik und der echtzeit-choreographischen Arbeit Julyen Hamiltons in Berührung kam. Nach ihrem Studium besuchte sie diverse seiner Workshops sowie weitere von Amos Hetz, Matan Zemer und Nicola Mascia und ließ sich zur Tanzpädagogin für somatische Bewegungskunst (auf Grundlage des BMC) ausbilden. Ihre künstlerischen Arbeiten umfassen improvisierte Solo-Tanzperformances, Installationen mit performativen Elementen sowie Projekte in Kollaboration mit Vertreter:innen anderer Kunstformen. Seit 2016 leitet sie die Performance-Gruppe ‚festina:lente’. Künstlerisch-forschend befasst sie sich mit dem Einfluss verschiedener Bewegungsdenkweisen und -kategorisierungen auf die Bewegungswahrnehmung und den habitualisierten Körper. Damit eng verbunden ist ihr gesellschaftskritischer Blick auf die unreflektierte Übernahme alteingesessener Traditionen und Gewohnheiten. tanzimprov.de

Beschreibung:
Der Workshop richtet sich an alle, die ein Interesse an Tanzimprovisation als künstlerische Ausdrucksform haben oder sich ganz einfach auf eine andersartige Auseinandersetzung mit einzelnen Werken der GENERATE!°-Ausstellungen in der Kulturhalle sowie in der Shedhalle einlassen möchten. Mit dem Instrument ‚Körper‘ und mithilfe verschiedener Improvisationstechniken werden wir uns ausgewählten Ausstellungsbeiträgen nähern, um eine multisensorische Austauschwirkung zu provozieren. Dabei werden wir mit unterschiedlichen Möglichkeiten des kompositorischen Umgangs mit Raum, Objekt, Sound, Video etc. experimentieren. Der Workshop ist offen für Anfänger:innen und Fortgeschrittene. Hilfreich zum Verständnis ist weniger ein tänzerisch ausgebildeter Körper als vielmehr die Offenheit für Neues und Ungewohntes.

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Mit: Anke Zapf-Vaknin 

Wann: Samstag, 4.11.2017, 14:30-17:30

Wo: 
Shedhalle Tübingen e.V.
Schlachthausstraße 13
72074 Tübingen

Wann: Mittwoch 8.11.2017. 19:00-21:30

Wo: 
Kulturhalle Tübingen
Nonnengasse 19
72070 Tübingen

Sprache: Deutsch / Englisch

Kosten: 10€

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DIY Microphonic Soundbox

Manuel Richter (*1974) ist ausgebildeter Audio Engineer, Studio- und Livemusiker und als Produzent, Dozent, Songwriter und Klangtüftler tätig. Zuvor arbeitete er zehn Jahre als Erzieher und bildete sich in den Bereichen Musik- und Psychotherapie fort. Seit 2009 widmet er sich vollständig seiner Leidenschaft für Sound. Unter dem Namen LeafAudio betreibt er seither ein eigenes Studio, ist als Tontechniker tätig, produziert, mischt und mastert Audio. Parallel dazu leitet er eine inzwischen recht bekannte Workshop-Reihe, die sich hauptsächlich um die Themen DIY-Elektronik und Synthesizer dreht. leaf-audio.com

Beschreibung
In diesem Do-It-Yourself-Workshop könnt Ihr unter Anleitung eine Microphonic Soundboxselber bauen und löten. Außerdem wird es jede Menge Infos zu Anwendung und Funktionsweise geben, Vorkenntnisse sind im Prinzip nicht erforderlich. Die Microphonic Soundbox ist ein elektroakustisches Holzinstrument, welches in jedes vorhandene Setup integriert werden kann, um abgefahrene Klänge und Klangtexturen zu erzeugen. Die Soundbox ist ausgestattet mit Metallfedern, Sandpapier, Metallstäben sowie einer Kalimba aus Carbon-Zungen und kann auf einfache Weise um andere klangerzeugende Gegenstände erweitert werden. Außerdem kann sie vielseitig bespielt werden – mit dem Bogen gestrichen, gekratzt, angeschlagen. Sie ist ein perfektes Tool für kreatives Sounddesign.
T echnische Info: Die Box verfügt über zwei interne Kontaktmikrofone und zwei batteriebetriebene, rauscharme Vorverstärker mit ca. 100-facher Verstärkung. Beide Signale können gemischt und am Mono-Ausgang als Line-Signal ausgegeben werden. Wird am Eingang ein externes Signal eingespeist, wird das erste interne Mikrofon abgeschaltet, was die Soundbox zu einer Plattform für die Arbeit mit ‚Hi-Z‘-Signalen wie Gitarren macht. Die Box steht auf weichen Gummifüßen, welche für einen sicheren Stand und eine akustische Entkopplung vom Untergrund sorgen.
Anwendung: Das volle Potential entfaltet die Microphonic Soundbox durch Bearbeitung in Echtzeit mittels Livesampling, Looper und Effekten. Im Workshop bauen wir die Soundbox, zeigen die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten und stellen ein Liveset für Ableton Live gratis bereit. Die Einsatzmöglichkeiten sind endlos. Die Box kann beispielsweise auch dazu genutzt werden, um mit Modular-Synthesizern zu interagieren.
Soundbox Geschichte: Manuel Richter von LeafAudio hat die erste Soundbox in den späten Neunzigern gebaut und sie seitdem auf vielen seiner Alben als Xabec, in Konzerten und Sound Designs benutzt.

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Mit: LeafAudio / Manuel Richter 

Wann: Samstag, 25.11.2017, 14:00-18:00

Wo: 
FabLab Neckar-Alb e.V.
Walter-Simon-Straße 14
72072 Tübingen

Sprache: Englisch

Kosten: 140€ (einschließlich des Materials und einer Garantie für ein funktionierendes Produkt nach Abschluss des Workshops)

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IanniX Workshop

Julian Scordate studierte Komposition und Elektronische Musik am Konservatorium von Venedig und absolvierte einen Master in Sound Art an der Universität Barcelona mit einer Thesis über IanniX Software-Dokumentation. Er ist Mitbegründer des Arazzi Laptop Ensembles, Forschungsassistent im Sound and Music Processing Lab des Konservatoriums Padua und arbeitet derzeit als Professor für Elektronische Musik für das Konservatorium Brescia. Als Autor und Sprecher präsentierte Julian Scordato Ergebnisse in Zusammenhang mit interaktiven Performances-Systemen und algorithmischer Komposition im Rahmen von Konferenzen und Seminaren. Seine preisgekrönten elektroakustischen und audiovisuellen Arbeiten präsentierte und performte der Künstler bei über 100 Festivals und Institutionen.

Beschreibung

Der Workshop richtet sich an Komponisten elektronischer Musik, an Klangkünstler und Klangdesigner. Er beinhaltet die Vorstellung der Multimedia-Plattform IanniX sowie einen Überblick über deren künstlerischen Anwendungen (3 Std.). Es folgt eine praktische Auseinandersetzung, um die Software mit anderen kreativen Tools zu verknüpfen, welche auch von den Teilnehmenden vorgeschlagen werden können (3 Std.). Am darauffolgenden Tag findet die zweite Phase des Workshops statt, in der Einzel- und Gruppenprojekte verwirklicht werden (6 Std.).

InnaiX ist ein Open Source-Grafiksequenzer für Digitale Kunst, der von einer der frühsten Computermusik-Interfaces inspiriert wurde: UPIC (1997) von Iannis Xenakis. Das grafische Interface zeigt eine Darstellung eines mehrdimensionalen Multiformat-Scores, welcher mit GUI, JavaScript und Drittanbieteranwendungen programmierbar ist, die ein kompatibles Kommunikationsprotokoll verwenden. Die Bedienung von InnaiX basiert auf dem Empfangen von Befehlen für die Erstellung und das Management der Score-Daten sowie auf der Übertragung von Score-bezogenen Nachrichten zur Steuerung eines Drittanbieter-Geräts in Echtzeit. Dieses Tool ist nicht für eine autarke und exklusive Nutzung gedacht. Um die Kopplung an eine breite Palette von Soft- und Hardware zu unterstützen, führt es verschiedene Protokolle aus, einschließlich MIDI, OSC, TCP und HTTP.

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Mit: Julian Scordato

Wann: Mittwoch, Donnerstag, Freitag 8.-10.11.2017
14:00 - 18:00

Wo: FabLab Neckar-Alb e.V.
Walter-Simon-Straße 14
72072 Tübingen

Sprache: Englisch

Kosten: 15€

Leider abgesagt